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Sail-Kolumne

16.08.2006

www.hansesail.com - Der informative Klick

Im Sommer vor 25 Jahren brachte der US-Konzern den ersten Personalcomputer, den "5150 PC" auf den Markt und leitete damit nicht nur eine Revolution der Büroarbeit, sondern auch in der globalen Kommunikation ein, in die fast alle Computer der Welt eingebunden werden können.

Zwischen 1981 und heute liegen Wünsche, Hoffnungen, Illusionen und die Realisierung unglaublicher Möglichkeiten, die insbesondere mit dem Internet zusammenhängen.

Fangen wir mit den Illusionen an: "Das Ende der Zeitungen ist da!", "Alles Abgelegte findet sich von selbst wieder" oder  "Ab jetzt geht fast alles automatisch. Wir produzieren einen Internet-Auftritt und werden berühmt und reich." Noch heute gibt es die weit verbreitete Vorstellung, dass eine Internet-Präsentation so nebenbei durch die Praktikantin oder nach Feierabend gepflegt werden kann. Ein verheerender Irrtum, der sich z.B. darin widerspiegelt, dass überholte Uraltangebote den User verschrecken und er vermutlich nie wiederkommt. Keine Internetseite ist hier besser als eine veraltete.

Die neue Internet-Präsentation der Hanse Sail Rostock ist seit Herbst 2005 im Netz, hatte aber die eigentliche Feuerprobe vor und während der 16. Sail. Wie hat der Internet-Auftritt das scharfe Examen der Praxis bestanden? Eine Eingabe bei "Google", hier erscheint "Hanse Sail" mit 984.000 Einträgen ergibt, www.hansesail.com steht an 1. Stelle. Das ist kein Zufall, sondern das Ergebnis einer suchmaschinenoptimierten Installation und letztlich auch der Zugriffszahlen bzw. der Attraktivität.

Zur Hanse Sail ist das Sail-Internet naturgemäß am "dicksten". Über 250 Seiten stehen in deutsch und englisch zur Verfügung. Das "Schicksal" dieses dicken Informationspakets ist es, dass ein Großteil am Tag nach der Sail nicht unbedingt der Schnee, aber doch die "Sail von gestern" ist. Aber nichts ist verloren, das Wichtige geht ins Archiv und der Sail-Interessierte findet schnell, wer der Sieger der HIORTEN-Regatta im Jahre 2005 war.

Auch die Zugriffszahlen haben logischerweise an den vier Tagen der Hanse Sail ihren Höhepunkt, wobei der Freitag (11. August) mit 11.200 Besuchern, die insgesamt 315.135 Seiten angeklickt haben, Spitzenreiter war. In der Sail-Woche von Montag bis Sonntag waren es  60.000 Besucher mit insgesamt 1,6 Millionen Seitenklicks. Darunter z.B. Journalisten vom "Stern" und von der "Welt", die unter ihre Artikel freundlicherweise www.hansesail.com geschrieben haben. Sozusagen zum Weiterlesen.

Klaus-Dieter Block

Bildunterschrift
Noch nicht per Internet möglich: Heiraten